Die CAPE BRETON TRAILS
Erlebnisreisen individuell
mit Ihrem Mietwagen
Individuelle Touren ohne Begleitung, welche Sie standortunabhängig mit Ihrem
Mietwagen unternehmen können. Sie teilen Ihre Zeit und Ihr Programm selbst ein.
Inhalt:
Der Cabot Trail
Der Ceilidh Trail
Der Fleur de Lis Trail
Der Marconi Trail und das Fortress von Louisbourg
Der Bras D'Or Scenic Drive (in Vorbereitung)
Rund um den Ainslie See
Baden am Marmorsandstrand von Marble Mountain
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H e r a u s g e b e r: Swiss Valley Company Limited
Vallée Suisse Sociétée Limitée
Bras D'Or Travel Society - Société des Voyages
Bras D'Or
P.O.Box 62, Whycocomagh - Nova Scotia - Nouvelle Ecosse
Cape Breton Canada B0E 3M0
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Adresse Europa: CH - 8597 Landschlacht, Postfach, Schweiz
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Nachdruck verboten
1. Der Cabot Trail
Der Cabot Trail ist einer der schönsten Fahrrouten in ganz
Nordamerika. Man kann sagen, dass er zu den weltberühmtesten Routen gehört. An der Route
sind viele Aussichtspunkte speziell durch das Hochland. Die Route ist nach John Cabot
benannt, dem grossen Navigator und Entdecker, welcher als erster in der
nachkolumbianischen Zeit am 23. Juni 1497 Kap Breton sichtete. Die nachfolgende
Routenbeschreibung erfolgt im Urzeigersinn ab Whycocomagh. Selbstverständlich können Sie
an jeder Ihnen beliebigen Stelle mit der Rundfahrt beginnen. Ausgangspunkt für ein
eindrückliches Erleben, und als eine Art von Geheimtyp, des Cabot Trails dürfte das
unverdorbene Kap Breton Dorf Whycocomagh sein. Ausgehend von Whycocomagh, ist zu empfehlen
mit der alternativen Südrute über East Lake Ainslie in Richtung Westen yu beginnen. In
der Region Whycocomagh finden Sie im Aberdeen Motel und in den Swiss Valley Cottages
Unterkünfte in gewohnter Sauberkeit und mit deutschsprachigem Service erhalten. Ebenso
bietet das Restaurant Norma's Dining europäische Küche. Bitte vergleichen Sie auch
unsern Link oder Broschüre "alles über Whycocomagh"......
Geniessen Sie Whycocomagh und alles was es bietet, verbleiben Sie in Whycocomagh als
Ausgangspunkt für Tagestouren zum Entdecken von ganz Kap Breton und dem nordöstlichen
Neu Schottland.
BADDECK (965 Einwohner) ist der grösste Ort direkt
am Bras D'Or gelegen. Er geniesst den internationalen Ruf als einer der schönsten Orte
Kanadas. Stark verbunden mit dem Erfinder Alexander Graham Bell, welcher
lange Zeit hier lebte und viele seiner Erfindungen hier entstanden. Baddeck ist ein Ort wo
alles zu finden ist (Full Service) wie z.B: Touristeninformationszentrum, Unterkünfte,
Bank, Spital, Polizeizentrale, Restaurants, Einkaufsgegend, Werften, öffentliche
Hafenanlagen, Museen, Biblotheken, Erholungsmöglichkeiten, Boot- und Kanu-Vermietung,
Segel - Touren etc. etc., Bus - Touren um den Cabot Trail ab Baddeck.
Es waren im Jahr 1790 meist Loyalisten welche sich am Baddeck-Fluss niederliessen.
In Baddeck Forks (16 km landeinwärts) befindet sich ein 9-Loch Golfplatz.
In der Nähe der Baddeck-Brücke führt eine gekieste Strasse zum Wasserfall von Uisge
Ban, welcher 15 m fällt.
Der Cabot-Trail folgt dem Trans-Canada-Highway nach Baddeck River. Dort
sind verschiedene Campingplätze. Nach ca. 0.8 km südwärts auf der 105 (T.C.H.) biegt
der Cabot Trail nach Hunters Mountain, Middle River und Margaree Valley ab. Beim Lake
O'Law erreichen Sie das Gebiet des Bezirks Inverness. Das Wasser dieses Sees ist derart
ruhig, dass es wie ein Spiegel wirkt, es reflektiert speziell die bewaldete Landschlaft
des Three Sisters Mountain (3 Schwestern-Berg). Besuchen Sie auch den
Lake O'Law Provinz-Park.
Der Margaree River ist unter den Lachsfischern weltbekannt als einer der besten
Lachsflüsse Nordamerikas. Sie können, wenn Sie als Fischer den Margaree-Fluss befischen
wollen, einen erfahrenen Führer (Guide) beiziehen. Die Geschichte des Flusses mit
allem Drum und Dran können Sie im Margaree Salmen Museum in North-East-Margaree erfahren.
Das Cape Breton Brauchtums-Museum ist ein Tribut an die Ureinwohner wie auch an die
französischen und schottischen Einwanderer.
Eine Seitenstrasse führt vom Ort Margaree Valley zum Margaree Flughafen.
Weiter befindet sich im Norden des Talabschnittes eine staatliche Fischzucht,
welche Sie besuchen können. Im Ross Bridge ist ein schöner Wander-
Erlebnispfad, Flussabwärts kommen Sie nach Margaree Centre, fahren Sie
zurück nach North East Margaree. Wenn Sie Wildnis-Wanderungen mögen so reisen Sie nach Kingross
und Big Intervale, wo Sie auch eine leichte Wanderung dem Flussufer entlang oder
im Hochland bis zu den Hidden Wasserfällen klettern können.
Der Cabot Trail führt weiter nach Margaree Forks, der Ort wo der Southwest
Margaree River sich mit dem Northeast Margaree River vereinigt.
Gleichzeitig treffen sich an diesem Ort auch Ceilidh- und Cabot Trail. In
Margaree Forks sind eine Menge von Service-Möglichkeiten wie Unterkünfte, Restaurants,
Läden, 9-Loch Golfplatz, Autoservice-Station, Touristenbüro, Sommerfestivals,
Wanderrouten, Fischereizubehörladen.
Zusätzlich zu den Lachsen sind im Fluss viele andere Fischarten wie Gaspereau (Alewives),
Cought.
Die Strasse Nr. 19 führt nach Inverness, Mabou, Port Hood und der Küste
entlang zum Canso Causeway. Diese Route ist identisch mit dem Ceilidh Trail (siehe
separate Beschreibung).
Der Cabot Trail führt weiter durch ein schönes Farmgebiet dem Margaree Fluss
entlang zur Küste. Der 40 m Schoner "Marion Elizabeth", welcher 1918
in Lunenburg gebaut wurde, ist im Hafen angedockt und dient als Restaurant und Museum.
Herrliche Strände können Sie bei Whale Cove, Chimney Corner und Belle
Coté besuchen.
Der Cabot Trail führt nun durch eine frankophone Gegend
von Belle Coté die Küste hinauf nach Terre Noire, Cap Le Moine (Scare Crow Theater). St.
Joseph du Moine hat im August Sommerfeste. Grand Etang ist ein Fischerdorf schnugglig um
einen Felshafen gebaut. Sie finden Bootshafen, Lebensmittelläden, Bank etc.
Chéticamp (über 3000 Einwohner) ist
ein akadischer Fischerort sowie ein Touristenzentrum am Knie der Cape Breton Highlands am
Sankt Lorenz Golf. Das Städtchen offeriert die ver-schiedensten Möglichkeiten für
Besucher wie Unterkünfte, Bank, Gaststätten, Läden, Spital, Polizeizentrale,
öffentlicher Hafen, 9 - Loch Golfplatz, Erholungsmöglichkeiten,Fährbetrien zu einer
Insel in der Provinz Québec,Whale Watching,etc.
Le festival de l'Escaouette wird mitte August abgehalten. Die Akadier in dieser
Region siedelten sich hier an als sie im 7-jährigen Krieg 1755 gegen die Engländer Teile
des übrigen Nova Scotia verlassen mussten.
Les Trois Pignons am Ende des Städtchens ist ein Zentrum für Geologie,
Information, Kunstausstellung der international bekannten Künstlerin Elisabeth Le Fort
und anderen lokalen Künstlern. Die Kirche St. Pière im Stadtzentrum wurde 1893 aus
Steinen von der Chéticamp-Insel erbaut. Das akadische Museum in der nähe der Kirche
wiederspiegelt das Leben und Schaffen der ersten Siedler. Die Chéticamp-Insel hat einen
öffentlichen Strand, wo sich Tennisplätze befinden, den ältesten Friedhof der Region,
am Nordende der Insel am Pointe Entragée befindet sich ein pituresker Leuchtturm.
Während den Sommerferien können Sie täglich ab Chéticamp auf eine
Wal-Besichtigungstour per Schiff gehen.
Der West-Eingang zum "Cape Breton Highlands National Park" liegt 4,8 km von
Chéticamp am Cabot Trail in der Nähe von Petit Etang. Dieser Nationalpark ist
der älteste in Ostkanada. Er schützt; verschiedene Waldregionen, Täler, Küsten,
Plateaulandschaften etc.. Elche, Weisskopfadler, Hirschen und Rehe sieht man sehr oft
zusammen mit Kojoten, Bären, Erdhörnchen etc.
Die Route windet sich vom Chéticamp Fluss bis Pleasant Bay entlang der
wilden, romantischen Meeresküste, steigt zum French Mountain an (455 m
ü.M.).
Zwischen pituresken Tälern erscheinen herrliche Aussichtslagen. Sehr oft treffen Sie hier
auf Elche oder Weisskopfadler. Hier befinden sich auch wunderschöne Wanderwege wie
L'Arcadien, Le Buttereau und Skyline. Die Route überquert den MacKenzie Berg und windet
sich dann in Spitzkehren hinunter zum Ort Pleasant Bay, welcher ausserhalb des Parks
liegt.
Pleasant Bay war bis 1927 einzig auf dem
Wasserweg erreichbar oder über enge Fusspfade über die Berge, welche es einschliessen.
Drei Flüsse münden in die Bucht: der MacKenzie, der Pond und der Red. Die Bewohner leben
vorwiegend von Fischfang: Hummer, Hering, Heilbut, Pollok, Cod sowie Krebse und Makrelen.
Der Ort bietet verschiedene Service wie Gaststätten, Autoservice, Lebensmittelgeschäfte,
Souvenirs und Handarbeiten, Motels etc. Nachdem Sie Pleasant Bay verlassen, kehren Sie
erneut in den Nationalpark zurück. Hier in Grande Anse Valley schützt der Park einen der
ältesten Zucker-Ahornbestände von Atlantik- Kanada. Der Lone Shieling, ein kurzer
beschilderter Weg windet sich durch 350 Jahre alten Hartholzbestand und bietet Ihnen die
Möglichkeit die Füsse zu vertreten. Ebenso hat es dort öffentliche Toiletten.
Der Cabot Trail führt nun ostwärts über den North Mountain, welcher
eine Höhe von 445 m erreicht. Verschiedene Aussichtspunkte wechseln sich mit Aussichten
auf Gipfel und Steinhalden und urtümlichen Tälern.
Sobald Sie den Aspy Bay erreichen, liegt der North Mountain hinter Ihnen.
Der Trail folgt dann dem herrlich spektakulären Tal des Aspy Flusses.
Beim Ratshaus sind die Beulach Ban-Wasserfälle und Picnic-Tische seitlich der
Wasserfälle. An dieser Stelle verlassen Sie wieder den Nationalpark, gleichzeitig kommen
Sie in den Bezirk (County) Victoria, wo die Route durchs Sunrise Valley
(einem landschaftlich herrlichen Tal, welches sich bis zum Atlantik erstreckt) führt.
Cape North ist der nördlichste Punkt am
Cabot Trail. Eine Strasse links ab von Cabot Trail führt nach St. Lawrence (17 km) und
ist die nördlichste Strasse von Nova Scotia, welche Sie befahren können. Sie führt an
den Panoramas von Meat Cove, Bay St. Lawrence und hält am Cabot Beach. Am Ort von Cabots
Landung ist ein Picnic-Park mit einem Sandstrand.
Das John Cabot Denkmal liegt am Fusse des Sugarloaf Mountain 8 km entfernt. Man glaubt,
dass dies der Ort ist wo John Cabot und sein Sohn Sebastian 1497 an Land gingen. Jedes
Jahr wird am 24. Juni in einer Gedenkfeier die Landung am Strand nachgespielt.
Die Route führt weiter nach Bay of St. Lawrence und Capstick. In Money
Point wurde das erste Transatlantik-Kabel 1876 an Land gezogen, und an der Küste entlang
nach North Sydney zur Hauptstation geführt.
Nordöstlich vom Kap Nord liegt das Dorf Dingwall. Dieses Fischerdorf hat auch eine
ausgediente Gipsmine. Geniessen Sie das Schwimmen an Dingwalls Sandstränden. Zwei noch
arbeitende Leuchttürme sind an beiden Enden der Sandbank.
Die Route führt weiter durch South Harbour und Effies Brook und führt
nochmals durch den Nationalpark nach Neil Harbour.
Eine alternative Erlebnisroute geht in Effies Brook vom Trail ab und führt über eine
asphaltierte Strasse via Smelt Brook.
Neil Harbour ist ein Fischerdorf mit Hafen, Strand und kleinem See. Das Buchanan Memorial
Hospital ist 1953 erbaut und hat einen herrlichen Ausblick über den See.
Im Dorf sind Lebensmittelgeschäft, Chowder House, Handarbeitsshop. Der Hafen ist ein
beliebter Ort für Fotografen und Künstler sowie ein idealer Ort guten Fisch und Hummer
direkt beim Fischer zu kaufen.
Sie verlassen Neils Harbour und folgen der schönen Wildheit der
Atlantikküste. Sandstrände, Küstenwege, Aussichtspunkte auf Felsvorsprüngen laden Sie
zum Anhalten und Verweilen ein.
Ein beliebter Abstecher führt zu den Mary Ann Fällen, wo auch ein Weg
zum Gipfel des Broad Cove Bergs führt.
Die Region von Ingonish
ist eine bekannte Feriengegend in den Küstenlinien von 2 grossen Buchten (North Bay und
South Bay). Zwischen diesen liegt die imposante Middle Head Halbinsel.
Die Region besteht aus den Orten Ingonish, Ingonish Centre, Ingonish Beach, South Ingonish
Harbour und Ingonish Ferry. Ingonish ist die älteste Siedlungsgegend an der
Atlantikküste besiedelt durch portugiesische Fischer um 1521.
Das Wort Ingonisch hat portugiesischen Ursprung. Später war es ein bedeutender
französischer Fischereistützpunkt und 1758 wurde es von den Engländern zerstört.
Die ersten englisch sprechenden kamen um 1810. Die Region Ingnosh bietet alle
Möglichkeiten und Annehmlichkeiten für Touristen.
Der einzige Touristikbetrieb welcher nach deutschen Vorstellungen geführt ist ist das
Atlantic Beach Resort.
Restaurant mit deutscher Küche und Fisch/Lobster Spezialitäten. Deutsch sprechend.
Von Ingonish Ferry ersteigt die Route den Cape Smokey (Bergpass) von null auf 366 m ü.M.. Einige herrliche Ausblicke über den blauen
Atlantik sowie die Küstenlinie von Cape Breton öffnen sich. Ueber verschiedene
Haarnadelkurven erreichen Sie das Dorf Wreck Cove und fahren weiter durch die kleinen
Streusiedlungsfischerdörfer wie Skir Dhu, North Shore, Cape Dauphin, Bird
Islands. Südlich von Indian Brook bei der River Barachois-Brücke zweigt der Cabot Trail
rechts ins Inland ab.
Wenn Sie abkürzen wollen, so können Sie geradeaus via Jersey Cove zur
Englishtown Fähre gehen und bei Englishtown dann auf die Transkanada 105 in
Richtung Baddeck ein-schwenken (oder in die andere Richtung nach Sydney/Louisbourg
fahren).
Bei St. Ann's South Gut fahren Sie wieder in die normale Cabot Trail
Route auf die 105 (TCH) ein.
Der Cabot Trail geht wie besagt bei der River Barachois Brücke rechts ab
durch eine Hügellandschaft nach North River Barachois, zweigt rechts ab
durch die Oregon Road zum North River Provincal Park. Im Park sind
Fischgründe (vorwiegend Lachs und Forellen), Wanderwege, Fischpools.
Die Fahrt geht weiter um den St. Ann's Harbour nach South Gut St. Anns. Hier ist das
Zentrum der Hochlandschotten und deren keltischer Kultur.
Es beherbergt die einzige schottisch sprechende Universität von Nordamerika.
Sie biegen rechts in den Transkanada-Highway (Nr. 105) ein und fahren auf dieser Strasse
zurück nach Baddeck.
2. Der Ceilidh Trail (ausgesprochen:
"Käylih")
Diese 107 km lange Touristenroute beginnt am Kreisel von Port Hastings und
folgt der West-küste von Cape Breton über Port Hood, Mabou und Inverness
und endet am Cabot Trail bei Margaree Harbour.
Ab Port Hastings haben Sie eine herrliche Sicht auf die Meerenge von Canso, den Canso
Couseway (Damm) und den Kanal. Port Hastings bietet viele Service für Touristen
und beherbergt gerade am Kreisel ein grosses Touristeninformationsbüro. Sie folgen der
Küstenstrasse nach Creignish und Craigmore.
Die Region Judique schliesst
die Orte Judique South, Judique, Judique North, Judique Intervale und Litle Judique ein.
In North Judique biegen Sie links ab zur Küste des St. Georges Bay.
An 3 Fischerhäfen an der Strandstrasse MacKay's, Pigs Cove und Little Judique Harbour
können Sie je nach Saison frischen Fisch und Hummer kaufen.
Port Hood ist der Verwaltungsort des
Bezirks Inverness und beherbergt einen Fischerhafen und Service Center und ist die
zweitgrösste Gemeinde am Ceilidh Trail.
Das Dorf ist bekannt für seine Sandstrände sowie für das wärmste Meerwasser in
Ostkanada beziehungsweise nördlich der Carolinas und Florida.
Die Route verlässt Port Hood rechts ab, Sie haben jedoch die Möglichkeit gerade aus in
die Colindal Road zu fahren und der gekiesten Strasse entlang von
herrlichen Stränden bis West Mabou zu folgen, wo einer der bekanntesten Tennisplätze
liegt.
Von der Strasse Nr. 19 können Sie einen Abstecher über eine gekieste Strasse nach Glencoe
machen wo Sie eine gut gepflegte Landschaft mit Farmen besuchen.
Die Strasse Nr. 19 führt nach Mabou durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Farmen,
Wassern und Steinhalden.
Die Gegend ist reich an Mineralien wie Gips, Kalkstein und Kohle. Am Ortseingang begegnet
Ihnen die charmante Kirche "Mother of Sorrow Pioneer Shrine".
In Mabou ist bekannt, das Gälische und historische Gesellschaftszentrum "The
Bridge". Die schottische (gälische) Sprache wird noch heute an den Schulen
unterrichtet.
Coisir an Eilean (ein gälischer Chor) ist in Mabou ansässig und weitherum bekannt.
In Mabou finden Sie manigfaltige Service-Einrichtungen. Rechts von der Route ab führt
eine Strasse nach Mabou Harbour Mouth und Mabou Mines ins Mabou-Hochland.
Feine Wanderwege führen der Küstenlinie entlang.
Rechts ab könnten Sie nach Wycocomagh (29 km) fahren, eine gefällige Route via Brook
Village und die übrigen Farmdörfer (Nr. 252).
Der Ceilidh Trail geht weiter nach Glenville.
Sie fahren an der Glenora Destillery vorbei, Nordamerikas einzige
Alkoholbrennerei, welche einzig aus Malz Whisky herstellt.
Schalten Sie einen Halt am Destillery Inn Restaurant ein. In Strathlorne ist die grösste
Baum-schule der Provinz, welche jährlich 13 Millionen Containersetzlinge und 4 Millionen
Baumsetzlinge produziert
Ueber die Strassen Nr. 395 könnten Sie an den Lake Ainslie gelangen über Loch
Ben nach Scotsville.
Der Trail führt weiter nach Inverness (2200 Einwohner) dem grössten Ort am Ceilidh Trail.
Der Ort hat insbesondere ein Fischerhafen, Service Zenter, Gaststätten, herrlicher
beaufsichtigter Sandstrand, Polizeizentrale, Unterkünfte, Arena, öffentlicher Hafen,
Spital, Banken, Alkohol-Laden, Renntruckpiste, Service-Stationen etc..
Die Hauptstrasse erinnert noch heute an die Zeit als der Ort ein Bergbauzenter war.
Das Bergbaumuseum erzählt über die Zeit der Kohlenminen.
Die Tour geht weiter via Broad Cove, wo jährlich das berühmte Konzert
mit Hochland-Musik und Tanz anfangs August stattfindet.
In Dunvegan mündet der Ceilidh Trail in die Strasse Nr. 219 und führt
durch Chimney Corner in den Cabot Trail bei Margaree Harbour.
Hier haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die Küstenlinie und als Silhouette sehen Sie
das Cape Breton Hochland. Sandstrände, Geschenksbutiken, Restaurants, Unterkünfte. Die
Evans-Kohlenmine ist im nahen St. Rose. Die Gemeinde ist Geburtsort von Angus MacDonald,
welcher zwischen 1890 und 1954 zweimal Premierminister der Provinz war.
Wenn Sie wollen, können Sie von Dunvegan über die Strasse 19 eine Alternativroute nach
Margaree Forks (Cabot Trail) benutzen. In South West Margaree endet diese imposante Reise.
Von hier aus können Sie via Scotsville, East Lake Ainslie wieder zur Transkanada (105) in
Whycocomagh.
3. Fleur de Lis (Lupinen) Trail
Der Fleur de Lis Trail führt von Port Hastings
bis Louisbourg und durchzieht verschiedene Landschaften wie teilweise
entlang des Binnenmeeres Bras D'Or sowie an der östlichen Atlantikküste.
Der Fleur de Lis Trail beginnt am Kreisel von Port Hastings und führt durch die Stadt Port Hawkesbury (ca. 4000 Einwohner, früherer Name
Ship Harbour).
Port Hawkesbury ist ein
Industriezentrum an einer gefälligen Lage an der Meerenge von Canso. Port Hawkesbury
bietet all das an Service was eine moderne nordamerikanische Stadt bieten kann;
Unterkünfte, Einkaufszentren, Alkoholladen, Banken, Gaststätten, Parks, Spielfelder,
Nachtklub, Spital, Schulzentrum, Spielfelder etc. etc..
Das Nova Scotia Nautical Institute bietet Ausbildungsmöglichkeiten in Navigation und dem
Seemanshandwerk. Port Hawkesbury ist eine junge sich entwickelnde Stadt.
Anschliessend an die Stadt aber bereits im Bezirk Richmond ist das grosse
Industriegebiet von Point Tupper. Point Tupper hat den tiefsten
eisfreien Tiefseehafen von ganz Nordamerika, was die rasche Entwicklung dieses Gebietes
teilweise erklärt.
Ausserhalb von Port Hawkesbury können Sie die Schnellstrasse Nr. 104 bis St.
Peters nehmen oder die ordentliche Route über Cleveland
wählen.
Ab Cleveland können Sie einen
Abstecher nach Marble Mountain via West Bay zum herrlichen Marmorstrand machen oder die
schöne Aussicht über das Binnenmeer geniessen.
Marble Mtn. hat auch ein imposantes Museum mit Bücherei. In Dundee ist ein grosser
öffentlicher Golfplatz mit Hafen und Jachtclub.
Der Fleur de Lis Trail geht von Cleveland nach Grande Anse, dort drehen Sie rechts nach Louisdale (1000 Einwohner) ein
grosses akadisches Dorf mit den manigfaltigsten Dienstleistungen.
Sie fahren über die Brücke der Lennox Passage auf die frankofone Insel Madam
(nach der Königin von Frankreich benannt).
Sie fahren rund oder quer durch die Insel wie es Ihnen gerade einfällt. Sie gelangen
immer wieder zurück zur Brücke über die Lennox Passage.
Besuchen Sie die akadischen Ortschaften. Sofern Sie einigermassen die französische
Sprache beherrschen, sprechen Sie französisch.
Obwohl praktisch alle Einwohner auch englisch sprechen, bringt Ihnen dies viel Sympathie
ein. Sie sind sofort "en familie".
West Arichat (Arichat du Ouest), Martinique, D'Escousse, Pondville, Arichat
(Verwaltungsort des Compté de Richmond), Petit de Grat, Petite Anse, Port Royal, Port
Janvrin.
Zurück über die Lennox Passagebrücke fahren Sie nochmals durch Louisdale,
Grande Anse nach River Bourgeois über Cannes und River Tillard zum historrischen
Städtchen St. Peters.
St. Peters (700 Einwohner), bekannt als
Eingangstor zum Bras D'Or, liegt in einem Landein-schnitt und trennt den Bras D'Or vom
Atlantik.
Es ist ein wichtiges Versorgungszenter im Bezirk Richmond mit Restaurants, Cafés, Hotels,
Cottages, Handarbeitsläden, Alkoholladen, Supermärkten, Polizeizentrale, Banken, Museum,
Camping-Plätzen, Charter Boat Reisen, Schiffservice, Bootsvermietung, Segelschule etc..
In der ersten Woche August findet ein Sommerfest statt.
Vor der Ankunft der Europärer benutzten die Micmacs den Ort als Ausgang zum
Atlantik. Die Portugiesen nannten den Ort San Pedro, die Franzosen Port Toulouse.
Nocolas Denys, ein französischer Entdecker, errichtete 1650 eine wichtige Fischstation
und Handelszentrum. Während dieser Zeit wurde der dünne Durchfluss als Kanal zwischen
Bras D'Or und Atlantik ausgehoben.
200 Jahre später wurde der jetzige Kanal erbaut.
Das Städtchen St. Peters soll im Pionier-Look erhalten bleiben.
Ab St. Peters können Sie die Route verlassen und den anderen oder schnelleren Weg entlang
des Ostufers des Bras D'Or via Chapel Island Reserve, das älteste Micmac-Dorf in der
Provinz, Soldiers Cove, Hay Cove, Red Island, Johnstown, Big Pond und East Bay nach Sydney
fahren.
Ausserhalb St. Peters biegen Sie auf dem ordentlichen Fleur de Lis Trail rechts ab auf die Strasse Nr. 247 nach Rockdale, L'Ardoise, Point
Michaud (langer breiter Sandstrand), dann nach Grande River.
Der Grand River ist ein
eingetragener Lachsfluss.
Nach der Brücke in Grande Rivière zweigen Sie nach L'Archeveque, einem
netten Fischerhafen, ab von wo Sie die Strasse nach St. Esprit durch
schöne Wälder führt.
In Framboise (franz. Wort für Himbeer) endet
(vorläufig) die Asphaltstrasse.
Der Ausbau des Fleur de Lis-Trails ist jedoch ein vordringliches Projekt der
Regierung,deshalb wird der Abschluss der Arbeiten nicht mehr sehr lange auf sich warten
lassen.
Die gekieste Strasse führt weitgehend parallel zur Ostatlantikküste nach Fourchu, einem
kleinen Fischerdorf, um einen engen Hafen. Am Ende der Küstenstrasse steht ein
Leuchtturm. Ein Spatziergang am Strand bringt Sie eventuell zum rostigen Wrak eines
Schiffs, der Iceland II, welche 1967 unterging und 10 Todesopfer forderte.
Sie folgen dem Fleur de Lis Trail und gelangen nach Gabarous Lake, wo die Strasse wieder asphaltiert nach Victoria Bridge am Mira River
führt. In der Nähe von Gabarous mündet der Fleur de Lis Trail in die Strasse Nr. 327,
die direkte Strasse nach Sydney.
Geradeaus geht es zum Dorf Gabarouse und links ab nach Marion Bridge, Louisbourg und
Sydney.
In Marion Bridge rechts, der Fleur de Lis Trail führt an der Südseite des Mira Rivers
(einer von Nova Scotias grössten Flüssen) entlang durch Trout Brook nach Albert Bridge.
In Albert Bridge sind ideale Gelegenheiten im Mira River zu schwimmen, Boot oder Kanu zu
fahren. In dieser Gegend sind sehr viele Wochenend- und Ferienhäuser.
In der Nähe ist auch der Mira River Provincial Park.
Der Fleur de Lis Trail führt nach Louisbourg und zum Marconi Trail.
4. Der Marconi Trail
Diese Ausflugsroute ist benannt nach dem italienischen
Erfinder Guglielmo Marconi, welcher einige Jahre in Cape Breton lebte um
die drahtlose Atlantik-Verbindungsstation zu erstellen.
Die erste solche Station wurde auf der Landzunge von Glace Bay erstellt, von wo am
15. Dezember 1902 die erste drahtlose Nachricht über den Atlantik nach England gesendet
wurde.
Die zweite Station wurde auf den Marconi Türmen 1907 an der Sand Lake Strasse erbaut und
wurde zur Hauptzentrale der drahtlose Transatlantiksendungen.
Als drittes wurde die Empfangsstation 1913 in Louisbourg erstellt. Heute erinnern nur noch
die Betonfun-damente, auf welchen diese gigantischen Türme standen, an jene ruhmreiche
Vergangenheit. Der Marconi Trail führt an diesen 3 ehemaligen Standorten vorbei.
Der Marconi Trail beginnt in Glace Bay (20'000 Einwohner), einer früheren Kohleminenstadt. In den Jahren 1950
- 60 hatte die Stadt rund 28'000 Einwohner und war damit die grösste Stadt Ost-Kanadas.
Die Stadt weist u.a. einen Hafen mit Fischerei, Spital, Polizei, Künstlerzentrum,
Rennwick Brook Park auf. Im Miners Museum am Quarry Point (eine Haupttouristenattraktion)
können Sie eine Menge über die Geschichte von Cape Breton und die Kohlenminen erfahren.
Auf dem Table Head besuchen Sie die Marconi Historic Site, welche ein
Museum über das Schaffen von Marconi beherbergt.
Das Savoy Theather liegt an der Union Street.
Der Marconi Trail verläst Glace Bay auf der Strasse Nr. 255 (Bookside Street).
Der Big Glace Bay See am Ortsausgang beherbergt geschützte Wasservögel
und Meervögel-Kolonien. Sie fahren links nach Donkin entlang der Küste
(während die Strasse Nr. 255 ins Landesinnere nach Port Morien führt).
Donkin ist ein früheres Kohleminenzentrum. Die Mine wurde 1906 eröffnet und 1925
geschlossen. Einige der Kliffe im Ozean entlang des Marconi Trails haben
Kohleausblühungen, von welchen der dunkle Schein leicht von der Strasse aus sichtbar ist.
Der Marconi Trail führt wieder in die Strasse 255 in Port Morien, wo 1720 die erste
Kohlengrube Nordamerikas war. Der Ort hat viele attraktive Möglichkeiten.
Die Route führt weiter nach Mira Bay. In Homeville, eine Linksabbiegung,
leitet den Reisenden über die Fals Bay Lake Brücke nach South Port Morien.
Das niedrige Wasser bei der Brücke ist ideal zum Beobachten von Vögeln.
Die Kiesstrasse führt nach Waddens Cove, wo sich ein kleiner Badestrand befindet.
Wanderer möchten vielleicht einen Spatziergang entlang der Küste der Cape Morien
Halabinsel unternehmen.
Die Strasse Nr. 255 führt weiter nach Round Island, wo viele
Ferienhäuser am Mira Bay stehen. In Mira fliesst der Mira River in den Atlantik.
Dies war der Ort wo sich die Minenar-beiter einmal jährlich mit Ihren Familien am Strand
trafen um ein Sommerfest zu veranstalten.
Heute ist ein Campingplatz mit Cocart-Bahn flussaufwärts an der Horne's Road. Der Marconi
Trail überquert die Brücke und führt der Südseite des Mira Bays entlang.
Die nächste Sehenswürdigkeit ist Catalone Gut, wo eine Sandbank
den Mira Bay vom Catalone Lake trennt.
Catalone erhielt seinen Namen von Gideon de Catalogne, einem französischen
Armeeingenieur, welcher die Bauleitung des Forts Québec inne hatte und dann das Fortress
von Louisbourg baute.
Am Ende der Sandbank ist ein Stop-Zeichen. Der Marconi Trail führt nach links (mit einer
Rechtsabbiegung kämen Sie zum Fleur de Lis Trail).
Main à Dieu ist das grösste
Fischerdorf an dieser Küste.
Vom grossen Fischerhafen aus fahren viele Boote zum Lobsterfang (Hummer) im Frühling und
Sommer. Im Jahr 1972 hat ein Brand den meisten Wald und ein Teil des Dorfes zerstört.
Die abgebrannte Region kann von der Strasse aus gut gesehen werden. Fischerboote können
sehr oft für eine Fahrt nach der Insel Scatarie gemietet werden.
8 km südlich von Main à Dieu, gleich vor Little Lorraine, führt eine
Seitenstrasse nach Baleine, eine vorzügliche Adresse für Geschichte aus Nova
Scotia.
Cape Breton ist der älteste geographische Name welcher in Nordamerika gegeben wurde,
dies durch baskische Fischer im frühen 15. Jahrhundert.
Von hier aus führt der Marconi Trail durchs Inland nach Little Lorraine,
einem kleinen Fischerdorf am Ende eines schmalen Ozeanarmes, dann durch den Wald und
selbstgewachsene Tannenwälder.
Werfen Sie einen kurzen Blick über nichtunterhaltene Seitenstrassen auf der linken Seite
zu den Stränden und Buchten. Zwei davon sind Goose-Berry Cove und Wild Cove.
Der Marconi Trail kommt mit dem Fleur de Lis Trail auf der Aussenkreuzung von Louisbourg
zusammen. Beide Routen führen durch die Stadt Louisbourg.
Im Eisenbahnmuseum der Sydney Louisbourgbahn, an der Hauptstrasse von Louisbourg, können
Sie sich über die Bahn-geschichte in dieser Gegend eingehend informieren.
Louisbourg (1500 Einwohner), umgeben durch die grösste
Nationalhystorische Rekonstruktion Kanadas, war von seinem Tiefwasserhafen und dem
fischreichen Atlantik abhängig. Heutzutage ist dort Fischfang und Fischverarbeitung.
Neben dem famosen Fortress of Louisbourg bietet die Stadt viele
Sehenswürdigkeiten für Besucher. Der Leuchtturm, welcher auf den Ostarm des Hafens von
Louisbourg steht, kann mit dem Auto erreicht werden.
Am südwestlichen Arm des Hafens von Louisbourg steht das Fortress, eine Stadt mit der
Ausdehnung von 20 Hektaren und umgeben von Befestigungen und Erdwallen von mehr als 3 km
Länge. Diese Befestigung beinhaltete das Handels- und Militärzentrum dieser
französischen Kolonie.
Die Franzosen brauchten über 20 Jahre um Louisbourg aufzubauen.
Im Jahre 1760, 47 Jahre nachdem sich die französischen Siedler in Louisbourg
niederliessen, beschloss der britische Premierminister den Abriss von ganz Louisbourg.
Besuchen Sie das Fortress von Louisbourg, Sie werden beim genauen Studium vieles
Interessante erfahren u.a. sogar, dass schweizerische Söldner damals dort für die
Franzosen Dienst taten. Je nach Saison sind deutschsprachige Broschüren und Führungen
erhältlich.
6. Rund um den Lake Ainslie
Eine Erlebnisfahrt besonderer Art dürfte eine Rundfahrt um den grössten Süsswassersee Cape Bretons, den Lake
Ainslie sein. Sie fahren bis Whycocomagh, dort biegen Sie
westwärts Richtung Lake Ainslie ab.
Sie fahren dem imposanten Sky River entlang durch kleine Ortschaften, Churchview,
Ainslie Glenn nach Southside Lake Ainslie, dort entscheiden Sie, ob Sie im Uhrzeiger oder
Gegenuhrzeigersinn um den See fahren möchten.
Wir beschreiben Ihnen die Route im Gegenuhrzeigersinn entlang des Nordufers.
Sie folgen dem schmalen Seeanfang über East Lake und Ainslieview am herrlichen öffentlichen Sandstrand.
Entlang nach Trout River über East Lake Ainslie fahren Sie in einer
Gegend mit vielen kleinen Farmen und kleinen Geschäften, immer mit einem herrlichen
Ausblick über den imposanten See nach Scotsville. Vor Scotsville kommen Sie zur MacDonald
House Museum.
Von dort aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf den See.
In East Lake Ainslie finden Sie eine kleine Pension das East
Lake Rest. Dieser Betrieb ist durch ein deutschsprechendes
Ehepaar geführt.
Das Museum, ein gotisches Stilhaus, (150 jähriges Farmhaus), welches voll eingerichtet
ist und eine Ausstellung von den damaligen Raummöblierungen, Zimmermannswerkzeuge,
Handarbeiten, Spinnrädern etc. beherbergt. Die Scheune ist mit den damaligen
Farmwerkzeugen und Maschinen bestückt. Ebenso werden die Gebäude für Square-dance,
Konzerte etc. während den Sommermonaten genutzt. Als zusätzliche Attraktion steht noch
das alte Einraumschulhaus, welches 1920 erbaut wurde und im Originalzustand restauriert
ist.
Das MacDonald House wird von der Lake Ainslie
Historical Society betrieben.
In Scotsville fahren
Sie auf der von der Küste etwas zurückgesetzten Strasse über Ainslie Point
nach Kenloch.
In Kenloch sind Sie am Fussende des Sees, Sie biegen
links über die Brücke ab und folgen der Küstenstrasse in der rückkehrenden
Richtung nach Mason Point über Lake Ainslie Chapel.
Die Küstenstrasse führt Sie nun durch eine Gegend mit vielen netten kleinen Farmen und
einer meist impossanten Aussicht auf und über den See auf die hinterliegende
Hügellandschaft.
Sie kommen dann wieder in South Side Lake Ainslie an. Von wo Sie nach Whycocomagh
zurückkehren.
7.Baden am Marmorsandstrand von Marble Mountain
Von Whycocomagh und/oder Valley Mills fahren Sie von der
Allans Lane herkommend links über den Bras d'Or Scenic Drive (Marble Mountain Road) nach Malagawatch
alles entlang der herrlichen Landschaft des Denys Basins mit seiner
Inselwelt. Nach der etwas scharfen Kurve beim Malagawatch Resort fahren Sie entlang des
offenen Bras D'Ors mit dem freundlich spiegelnden Wasser, der bizarren Inselwelt
und den Pringle Mountains im Hintergrund nach Marble Mountain.
Etwa 800 m nach der Ortstafel sehen Sie auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz,
welcher gleichzeitig ein famoser Aussichtspunkt ist.
An diesem Aussichtspunkt sollten Sie keinesfalls vorbeifahren. Wenn Sie
sich zwischen Valley Mills und diesem Aussichtsppunkt etwas achten, so können Sie eine
grosse Anzahl von Weisskopfadlernestern beobachten.
Sie fahren etwa 300 m weiter und finden bei einem grossen alten Gebäude (früher Hotel
und Laden) eine schmale Strasse, welche zum öffentlichen Hafen und zum famosen Strand
führt.
Im Ort befindet sich auch das Marble Mountain-Museum mit Bücherei.
Es erzählt die Geschichte von industriellem Kalkstein und Marmorabbau ende des 18. und
anfang des 19. Jahrhunderts. Vom Hafen, der Ortschaft Marble Mountain wurden Granite und
Grabsteine entlang der gesamten Ostküste von Nordamerika geliefert.
In dieser Gegend waren damals anstelle der heutigen Wälder auschliesslich Farmen
und Obstplantagen. Aepfel wurden ab Marble Mountain bis nach Europa exportiert.
Marble Mountain verfügte in jener Zeit über rund 5000 Arbeitsplätze.
Das Museum ist in einem ehemaligen Schulhaus untergebracht von wo aus Sie einen
wunderbaren Blick über diesen Teil des Bras D'Or geniessen können.
In der neusten Zeit wurden an den Hängen des Nothmountain, an dessen Fuss die Ortschaft
liegt, Weinberge angepflanzt. Der Wein heisst "Cote du Bras D'Or".
Sobald Sie am Hafen angekommen sind, finden Sie auf der linken Seite Parkplätze,
Umkleidekabinen und Duschen. Liegewiesen unter Obstbäumen und Fichten, Feuerstellen,
Picknicktische sowie auch eine Quelle mit frischem Bergwasser, von welchem Sie bedenkenlos
trinken können. Der Strand ist seicht und mit feinem Marmorsand
bestückt. Das Meer ist ungetrübt klar und abwechslungsweise von phantastischer
tiefblauer und tiefgrüner Farbe.
Ein einmaliges Erlebnis und ein Strand der Sie wahrscheinlich wie viele andere immer
wieder magisch anziehen wird.
S.E. & O.